Windows-CE-Handhelds im Vormarsch
Die Pocket-PCs mit Microsofts Betriebssystem Windows CE 3.0 haben im letzten Jahr in Europa gegenüber dem PDA-Marktführer Palm an Boden gewonnen.
Einer Studie der britischen Marktforschungsfirma Context zufolge konnten Hewlett-Packard und Compaq in Europa im Jahr 2000 gemeinsam ihren Marktanteil von 18 auf 31 Prozent verbessern. Branchenführer Palm verlor im gleichen Zeitraum vier Prozentpunkte und landete bei 55 Prozent.
Neuer Business-iPaq von Compaq
Der iPaq-Pocket-PC ist für den mobilen Internet-Zugang optimiert.
Nach Angaben von Compaq wird der Handheld mit einem "Extension Pack"
und einer Wireless-LAN-Karte ausgeliefert. Damit können Benutzer
direkt auf ihre Unternehmensdaten zugreifen.
iPAQ-Pocket-PCPsion weiterhin mit geringem Marktanteil
Größter Verlierer ist laut Context Psion, dessen Anteile sich von etwa 20 Prozent auf zehn Prozent halbierten.
Laut der Studie setzen vermehrt Unternehmen Windows CE ein. Palm-OS-Handhelds hingegen würden von Privatkunden bevorzugt.
Da Firmen meist große Stückzahlen abnehmen, kommt es laut Context nicht überraschend, dass Pocket-PCs im Vergleich zu Palm einen großen Zuwachs verzeichnen.
Die Marktforscher rechnen damit, dass sich die Lücke zwischen den beiden PDA-Betriebssystemen künftig weiter schließt. Palm und Handspring verloren laut PC Data etwa 5,5 Prozent Marktanteil, kommen aber gemeinsam immer noch auf 86,5 Prozent. Branchenkenner sehen die Veränderung der Marktanteile als saisonal bedingt; vor Weihnachten fanden besonders billige Einsteigermodelle von Palm noch reißenden Absatz.
Neue Handhelds von Palm und Visor
