06.03.2001

E-BIZ

Bildquelle: FuZo

Kreditkartenmissbrauch im Netz nimmt zu

Stark zugenommen haben im vergangenen Jahr Betrügereien mit Kreditkarten beim Online-Einkauf. Wie Eurocard heute in Frankfurt mitteilte, stieg das Betrugsvolumen im vergangenen Jahr um rund 32 Prozent.

Das jährliche Schadensvolumen hat in Deutschland damit die Summe von rund 6,1 Millionen Euro [rund 84,4 Mio. ATS] oder fünf Prozent des gesamten Eurocard-Internet-Umsatzes erreicht.

Mit einer neuen Sicherheitsmaßnahme soll Betrügern künftig das Handwerk gelegt werden: Ab 1. April müssen die Eurocard-Kunden bei Zahlungen per Internet oder Telefon zusätzlich die dreistellige so genannte Kartenprüfnummer angeben.

Online-Einkäufer: Verdreifachung seit 1999

Diese findet sich auf der Rückseite der Kreditkarte hinter der zwölfstelligen Kreditkartennummer im Unterschriftsfeld.

1,5 Millionen regelmäßige E-Shopper

Jeder dritte Online-Kunde nutze die Kreditkarte als Zahlungsmittel.

"Für Eurocard bietet das E-Business enorme Wachstumspotenziale", sagte der Geschäftsführer von Euro-Kartensysteme, Manfred Krüger.

Schon jetzt kaufen seinen Angaben zufolge regelmäßig 1,5 Millionen oder 16 Prozent der Eurocard-Nutzer regelmäßig im Netz ein.