Heimnetzwerk für Mixer & Co.
Die Hausmatic Development stellt in dieser Woche das Konzept für ein Internet-Haus vor.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Projekten werden in diesem Haus Geräte direkt an das interne IP-Netzwerk angeschlossen. Zusätzliche Verkabelung für andere Systeme und der Einsatz aufwendiger Adaptionen wird dadurch vermieden.
Hausmatic Developmenet sind nicht die Ersten auf dem Markt der Heimnetzwerke. Im vergangenen Jahr präsentierte Cisco seine "Residential Gateway"-Technologie als Schnittstelle zwischen Internet und Haushaltsgeräten, die Firma Home Director ist eine weitere Alternative.
Cisco Internet HomeWeb-Browser steuert Geräte
In dem Hausmatic-Haus gibt es eine strukturierte Netzwerkverkabelung für Ethernet. Die steuerbaren Geräte werden jeweils direkt an das Netzwerk angeschlossen.
Über Browser lassen sich die Komponenten wie ein eigener Web-Server verwenden. Der Server fasst die Funktionen der einzelnen Geräte zusammen und bildet eine eigene Benutzeroberfläche.
Eine Konfiguration ist dabei nicht erforderlich, die Geräte melden sich selbstständig beim Server an. So kann der Server überwachen, ob ein Fenster geöffnet wurde, und daraufhin die Heizung für den Raum abschalten.
Prototyp eines Internet-Hauses
"Wir wollen den Prototypen eines Internet-Hauses bauen, das aus
modularen Komponenten besteht und dabei erschwinglich bleibt - eine
Technologiedemonstration mit Alltagskomponente", so Frank Thomsen,
Geschäftsführer von Hausmatic. Das Haus soll noch in diesem Jahr
fertig gestellt werden.
Hausmatic
