14.02.2001

TRANSZENDENZ

Bildquelle: ORF ON

I-Business ist der Megatrend 2001

Sehr deutlich spiegelt die Exponet 2001 wider, wie sich die Landschaft der österreichischen IT-Unternehmen in kürzester Zeit verändert hat.

Die Avantgarde vieler kleiner Internet-Provider ist nahezu verschwunden, kaum mehr sichtbar sind Upstart-Telekoms oder Betreiber von "Portalen".

Unübersehbar dominieren spezialisierte Software-Häuser, die offenbar echtes Geld damit verdienen, im B2B-Bereich verbindend tätig zu sein.

Der Name des Spiels

Mit der sich rasant ändernden Struktur der IT-Branche geht auch ein Wertewandel einher. Dass "E-Business" elektronisch funktioniere, sagt Herbert Brauneis, CEO von Plaut, sei mittlerweile selbverständlich.

Springender Punkt sein nun vielmehr, dass er in Echtzeit ablaufe und dass der Name des Spiels eigentlich "Integrations-Business", also "I-Business" sei.

SAP, ERP und der kommunikative Gleichklang

Ob das nun SAP-Interfaces für WWW-Auftritte [wie etwa bei Plaut] sind, "e-ERP" [Enterprise Relationship Management]-Lösungen von Exact, die MS-Infrastrukturen in kommunikativen Gleichklang bringen sollen, oder das mächtige Java-Tool Cymantix.net für integriertes Knowledge Management - stets wird auf vorhandene Standards aufgesetzt.

Kommunikationsflüsse werden firmenintern oder zu Außenstellen, Kunden oder Partnern quer über MS-Office- und SAP-Strukturen, Oracle-Datenbanken, Sun Sparcs und Linux-Webserver hinweg verbunden.

Transzendentes Netzwerken

Durch diese Buntheit des Programms ist die im Bereich Hardware ausgeprägte Konkurrenzsituation nicht mehr direkt gegeben.

Transzendentes Netzwerken über Plattformen hinweg bedingt Konsens unter den Spezialisten, das Ergebnis ist nicht ganz überraschend Clustering.