Die nächste Pleite bei einer UMTS-Auktion
Nach Frankreich hat nun auch Belgien eine Pleite bei der Vergabe der UMTS-Mobilfunklizenzen erlitten: Für die vier Frequenzen bewarben sich bis zum Meldeschluss am Donnerstagabend nur drei Mobilfunkunternehmen.
Alle drei von der Telekom-Regulierungsbehörde bekannt gegebenen Bieter sind bereits auf dem Mobilfunkmarkt des Königreiches aktiv: die Belgacom-Filiale Proximus, die France-Telecom-Tochter MobiStar und die niederländische KPN.
Als Mindestpreis pro Lizenz hat die Regierung 150 Millionen Euro festgesetzt.
Belgien: Versteigerung der Lizenzen im MärzAbsagen
Viele potenzielle Interessenten wie Deutsche Telekom, British Telecom und die kanadische Gruppe Telesystem International Wireless [TIW] hatten schon vor Wochen abgewinkt.
Gestern sagten auch noch die französische Suez Lyonnaise des Eaux und die ebenfalls in Frankreich beheimatete Firmengruppe Vivendi Universal ab.
Nach Angaben des Brüsseler Telekommunikationsministeriums will die Regierung die Kandidaturen am 16. Februar bewerten. Ursprünglich hatte die Regierung mit Einnahmen von einer bis 1,5 Milliarden Euro gerechnet.
