06.02.2001

UMTS

France Telecom bringt Orange an die Börse

Der britische Mobilfunkbetreiber Orange will in den nächsten drei Jahren rund acht Milliarden Euro [110,1 Mrd. S] ins UMTS-Geschäft investieren.

Der UMTS-Bereich werde rund zwei Drittel der geplanten Gesamtausgaben bis 2003 in Höhe von zwölf Milliarden Euro verzehren, sagte Jean-Louis Vinciguerra, Finanzvorstand der französischen Muttergesellschaft France Telecom.

Wegen der benötigten hohen Ausgaben für die französischen UMTS-Lizenzen werde Orange in den nächsten Monaten keine bedeutsamen Akquisitionen anstreben.

Schulden sollen halbiert werden

Gleichzeitig bekräftigte Vinciguerra die Absicht von France Telecom, seine Schuldenlast in Höhe von 60 Milliarden Euro bis 2002 auf die Hälfte zu reduzieren. Zum Abbau der Schulden werde France Telecom einen "erheblichen" Teil seines mit über fünf Milliarden Euro bewerteten Grundstücksvermögens verkaufen, sagte Vinciguerra.