Bronze bei den World Cyber Games
Bei den Olympischen Spielen der Computerspiele in Köln konnte der Österreicher Stefan Königsmark eine Bronzemedaille erspielen.
Mit der Siegerehrung sind am Sonntagabend in Köln die World Cyber Games [WCG], das weltweit größte Event des E-Sports, zu Ende gegangen.
Das Team aus Südkorea war mit sieben Medaillen das erfolgreichste, gefolgt von den Niederlanden und den USA. Österreich konnte mit 16 Teilnehmern, wovon acht mit einer Grippe zu kämpfen hatten, eine Bronzemedaille erspielen.
Bronze für Österreich
Stefan "SteVeK" Königsmark schaffte bei "Project Gotham Racing 4" den dritten Platz und bekommt dafür 2.000 Dollar in Sachpreisen. Sein Mitstreiter Alfred "GamiE" Wildauer blieb in der Gruppenphase hängen.
Auch ein Großteil der anderen heimischen Teilnehmer kam nicht über die Gruppenphasen hinaus, Bernhard "Dragonfood" Kainhofer bei "Command & Conquer 3: Kane's Wrath", Markus "gimli666" Knopp bei "FIFA 08" und Christopher "Ninjatoo24" Petrosino bei "Virtua Fighter 5" schafften es jedoch unter die besten acht. Raphael "Rafty" Koller konnte sich bei "FIFA 08" ins Achtelfinale vorkämpfen.
Etwa 800 Spieler aus 78 Nationen stellten sich in 14 Disziplinen, darunter erstmals auch auf dem Handy, in Köln im Wettkampf um die Titel, Geld- und Sachpreise von rund 370.000 Euro der Konkurrenz. Die WCG 2009 werden im chinesischen Chengdu ausgetragen.
(futurezone | dpa)
