Intel hält an Investitionen fest

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30.09.2008

Trotz Finanzkrise

Trotz möglicher Auswirkungen der Finanzkrise auf die für den Konzern entscheidenden Schwellenländer will der US-Chiphersteller Intel weiterhin in Produkte und Technologien investieren. Man müsse davon ausgehen, dass das Abschmelzen der US-Finanzbranche auch Einfluss auf die Schwellenländer haben werde, wie viel, sei aber noch unklar, sagte Intel-Vorsitzende Craig Barrett.

Daher könne das Unternehmen nur auf die Zukunft blicken, über die es selbst Kontrolle habe. Intel habe stets die Philosophie vertreten, in guten wie in schlechten Zeiten zu investieren. "Man kann sich nicht aus einer Rezession heraussparen, man muss investieren, um herauszukommen, und wir haben immer einen Plan für einen verregneten Tag in der Tasche."

2007 gab der Konzern 5,8 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung aus. Weitere fünf Milliarden wurden in Immobilien, Werke und Ausrüstung gesteckt. Die Jahreseinnahmen von Intel lagen bei 38,3 Milliarden Dollar.

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(Reuters)