Sony will zurück in die schwarzen Zahlen
PlayStation-Verkäufe machen Hoffnung
Sony erwartet dank des boomenden Geschäfts mit der Playstation 3 für das laufende Finanzjahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Nur eine langanhaltende Wirtschaftskrise könnte den Siegeszug der Konsole noch stoppen, sagte Kazuo Hirai, Chef der weltweiten Sony-Spielesparte, dem "Handelsblatt".
Videospielsparte umstrukturiert
Seit seinem Amtsantritt Anfang 2007 hat Hirai dem Bericht zufolge die angeschlagene Videospielsparte grundlegend umstrukturiert und die horrenden Verluste aus den Investitionen in die High-Tech-Spielekonsole zurückgefahren.
Im Juni verkaufte Sony von seiner PlayStation 3 in den USA rund 400 000 Stück, ein Plus von 94 Prozent zum Vormonat. Der gesamte Spielemarkt in den USA wird laut dem Marktforscher NPD Group 2008 einen Umsatz von 22 Milliarden Dollar erzielen.
Online-Vertrieb
Jüngstes strategisches Ziel Sonys ist der Aufbau einer Online-Infrastruktur abseits des Spielebereichs. Als erster Schritt startete vergangene Woche ein Videodownload-Service. Damit will Hirai zunehmend Käufer anlocken, die sich nicht für Videospiele interessieren. Für die Spielebranche insgesamt erwartet er ein "goldenes Zeitalter".
(APA | dpa)
