IBM zieht Osteuropa-Zentrale aus Wien ab

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05.06.2008

Der Computerkonzern IBM verlegt seine derzeit in Wien angesiedelte Zentrale für Osteuropa, den Nahen Osten und Afrika nach Prag und Dubai.

450 IBM-Topmanager und -Techniker müssten nun entweder Österreich oder IBM verlassen, berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten".

Hintergrund sei die Neuorientierung des mit mehr als 320.000 Mitarbeitern weltgrößten IT-Dienstleisters in Wachstumsmärkten.

Die jeweiligen Zentralen sollen, so die IBM-Strategie, auch direkt in diesen Wachstumsmärkten angesiedelt werden. Österreich gelte IBM-intern nicht als Wachstumsmarkt, so der Bericht.

Keine Kündigungen

Der Pressesprecher von IBM Österreich, Georg Haberl, habe demnach die Abwanderung bestätigt. Wie viele Mitarbeiter davon betroffen sein werden, wisse aber noch niemand, sagte Haberl. Zu Kündigungen werde es nicht kommen.

(APA)