ITunes fordert Offline-Handel heraus
Apple hat mit seinem iTunes Music Store nicht nur den digitalen Musikmarkt umgekrempelt, sondern zeigt nun auch dem Offline-Musikhandel die Zähne.
Laut der Marktforschern der NPD Group hat die Download-Plattform in den vergangenen drei Monaten verkaufsmäßig erstmals einen Platz unter den Top Ten der US-Musikeinzelhändler erreicht und dabei Ketten wie Tower Records und Borders hinter sich gelassen.
Die Musikindustrie fordert immer wieder Preiserhöhungen im Online-Musikgeschäft. Apple-Chef Steve Jobs will dem nicht nachgeben. Unter den Top-Ten-Verkäufern lässt sich das eingeführte 99-Cent-Preismodell noch besser verteidigen.
Jobs weist "gierige" Musikindustrie zurückWal-Mart ist Spitze
Für die Studie verglichen die Marktforscher jeweils zwölf Einzel-Downloads bei iTunes mit dem entsprechenden Album-Absatz in den Offline-Geschäften. Wal-Mart, Best Buy, Target, Amazon.com, FYE und Circuit City lagen auf der Rangliste vor Apple.
Vor allem in Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft und die anhaltende Nachfrage nach iPods dürfte der Hersteller in den nächsten Monaten leicht noch einige Plätze wettmachen.
