Gericom schreibt wieder schwarze Zahlen
Der börsennotierte Linzer Notebook- und Home-Entertainmenthersteller Gericom schreibt wieder schwarze Zahlen.
Zum ersten Mal seit vier Quartalen sei wieder ein Quartal mit einem positiven EBIT abgeschlossen worden, teilte Gericom am Donnerstagabend mit. Das EBIT für das dritte Quartal wird mit 167.000 Euro nach noch minus 960.000 Euro im Vorjahr angegeben.
Durch den eingeschlagene Redimensionierungskurs wurde der Umsatz auf nunmehr 35,9 Mio. Euro nach 77,2 Mio. Euro mehr als halbiert. Durch die getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen konnte trotz des Umsatzrückganges das Bruttoergebnis von 3,1 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro verbessert werden.
Keine Bankverbindlichkeiten
Der operative Cashflow stieg nach 0,6 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro
an. Gericom verfüge daher per 30. September über liquide Mittel in
Höhe von 8,4 Mio. Euro und weise weiterhin keine
Bankverbindlichkeiten aus, heißt es.
Mai 2005: Erste Bank senkt Kursziel für GericomMehr Eigenkapital
Auch die wesentlichen Bilanzkennzahlen wurden weiter optimiert. So stieg die Eigenkapitalquote von 53,4 Prozent im Vorquartal auf 58,5 Prozent.
Um in dem weiterhin durch Preis- und Margendruck gekennzeichneten Markt einen nachhaltigen Aufwärtstrend darstellen zu können, werde Gericom den eingeschlagenen Kurs konsequent fortsetzen, so das Unternehmen.
