Dreidimensionale Bilder aus dem Heimkino
In den USA wird derzeit der Animationsfilm "Chicken Little" erstmals im 3-D-Format gezeigt, ab dem nächsten Jahr soll die neue Technik auch in österreichischen Kinos zum Einsatz kommen.
IBM hat die Kino-Technologie nun für den Heimanwendermarkt adaptiert.
Projektoren und Fernseher, die nach DLP-Technik [Digital Light Processing] arbeiten, können künftig für die hochauflösende dreidimensionale Darstellung adaptiert werden.
Technische Details verriet IBM nicht, nur dass die eingesetzte Software mit allen Direct3D- und OpenGL-Anwendungen kompatibel sei. Die Kosten für die Umrüstung eines Rückprojektionsfernsehers beziffern die Entwickler mit rund 20 US-Dollar, bei Projektoren liegen die Kosten bei 1.000 USD.
Technik aus dem 3-D-Kino
Die Hollywood-Majors haben sich im August diesen Jahres auf den
Standard Real D geeinigt. Auch die Kinobesitzer und die Hersteller
haben kürzlich eine einheitliche technische Ausrüstung festgelegt.
Die Real D Technologie144 Bilder pro Sekunde
Das dreidimensionale Bild wird in zwei Bilder aufgesplittet. Da die Bilder für das rechte und das linke Auge nicht mehr gleichzeitig, sondern abwechselnd auf den Schirm projiziert werden, ist nur mehr ein Projektor notwendig.
Für den vollen 3-D-Genuss ist zudem eine eigene Brille notwendig, mit der die Bilder für das jeweilige Auge herausfiltert werden.
Sportübertragungen in 3-D
Zur Demonstration zeigte IBM in San Francisco auf einem 50-Zoll-Rückprojektor, der mit der notwendigen Hard- und Software aufgerüstet wurde, den Demofilm "Chicken Little".
Spielfilme und Sportübertragungen sollen in Zukunft dreidimensional gesendet werden. Videospiele stehen ebenfalls auf dem Wunschzettel. Zurzeit befinde man sich noch in der Testphase, jedoch haben schon einige TV-Stationen Interesse bekundet.
