Apple will nicht mit Samsung arbeiten
Apple habe ursprünglich eine Investition von 3,8 Mrd. Dollar in die Fertigung von NAND-Chips vorgeschlagen, die der Hersteller für seine iPods benötigt.
Das berichtet die "Korea Economic Daily" unter Berufung auf einen nicht genannten Vertreter des Chipbauers.
Derselbe Vertreter sagte gegenüber der Zeitung weiter, dass Apple aufgrund der negativen Stimmung gegen Samsung die Gespräche abgebrochen habe und nun mit einem anderen Zulieferer verhandle.
Erst letzte Woche gab das US-Justizministerium bekannt, dass Samsung wegen internationaler Preisabsprachen freiwillig 300 Mio. Dollar zahlt.
Samsung zahlt 300 Mio. Dollar StrafeApple ist NAND-Großabnehmer
Ende August war bekannt geworden, dass Apple einen enormen Bedarf an NAND-Chips hat, nicht zuletzt wegen seines vor kurzem vorgestellten iPod nano.
Apple wolle im zweiten Halbjahr bis zu 40 Prozent aller Flash-Speicherchips aus der Produktion der Südkoreaner kaufen, so die Forschungsfirma iSuppli damals unter Berufung auf nicht näher genannte Branchenkreise.
Samsung ist der weltweit größte Produzent von Speicherchips des Typs NAND.
Auch die steigende Zahl an Handys mit MP3-Player-Funktionen sichert den Speicher-Herstellern eine bleibende Nachfrage nach den Chips.
Starke Nachfrage nach Flash-Speichern
