Gewinneinbruch bei Samsung
Der Nettogewinn im dritten Quartal sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 1,88 Billionen Won [1,56 Milliarden Euro] gefallen, teilte das südkoreanische Unternehmen Samsung Electronicsam Freitag mit.
Damit entsprach das Ergebnis in etwa der Analysten-Schätzung von 1,89 Billionen Won. Der Umsatz legte auf 14,54 Billionen Won [11,6 Mrd. Euro] zu.
Hauptgrund für den Gewinnrückgang war der Preisverfall bei Speicherchips. In diesem Segment ist Samsung wie bei Flachbaldschirmen der weltweit größte Hersteller. Manche Chips seien bis Ende September im Durchschnitt um 40 Prozent billiger geworden.
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Branchenexperten erklärten jedoch, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren sehr hoch sein wird. Dazu könnten die wachsenden Märkte für PCs in Schwellenländern und die erhöhten Umsätze mit Digitalkameras und Musik-Playern beitragen.
Das südkoreanische Unternehmen selbst teilt diesen Optimismus. "Samsung Electronics rechnet mit positiven Ergebnissen im vierten Quartal, weil die Nachfrage nach IT-Produkten am Jahresende meist anzieht", sagte der Vize-Präsident des Konzerns, Chu Woosik.
Der Aktienkurs des Unternehmens stieg daraufhin zeitweise um 0,71 Prozent.
