12.10.2005

IPTV

Inode startet Testlauf für Netz-Fernsehen

Technisch funktioniere das geplante Angebot bereits, einzig die rechtlichen Rahmenbedingungen stünden noch auf unsicherer Basis, so Inode.

Die Einführung des Internet-Fernsehens - also der Übertragung herkömmlicher Fernsehkanäle über das Internet - ist in zwei Stufen geplant: Zunächst wird ein Testbetrieb für 100 Kunden in Wien und Graz durchgeführt.

Angeboten werden in der Startphase die zehn beliebtesten Fernsehprogramme und eine Timeshift-Funktion. Dabei zeichnet Inode die Programme über 24 Stunden auf seinen Servern auf, die Kunden können die gewünschten Sendungen bis zu 24 Stunden später abrufen und ansehen.

Set-Top-Box für den Fernseher

Die Kunden erhalten eine Set-Top-Box, die das Internet-Signal für den Fernsehapparat umwandelt

Rein rechtlich betritt Inode mit IPTV neues Terrain, das auch vom Gesetzgeber noch nicht im Detail bearbeitet wurde.

Inode-CEO Michael Gredenberg: "Ich bin überzeugt, dass sich IPTV als neue Verbreitungsform von digitalem Fernsehen etablieren wird. Dementsprechend müssen die Einspeisrechte zu fairen Bedingungen verfügbar gemacht und Wettbewerbsnachteile für ISPs verhindert werden."