11.10.2005

EIN JAHR

Die Bilanz der Rufnummernmitnahme

Am 16. Oktober 2004 hat in Österreich die Handy-Rufnummernmitnahme bei Betreiberwechsel begonnen, seitdem haben 70.000 Handynutzer ihre Telefonnummer mitgenommen. Die großen Profiteure waren dabei wie erwartet die kleinen Mobilfunkunternehmen.

Die mit Abstand meisten Kunden wechselten zum viertgrößten Anbieter tele.ring, in Relation zur Kundenzahl verlor der drittgrößte Betreiber One am meisten, geht aus den gemeinsamen Zahlen der Mobilfunkbranche hervor.

Demnach konnte Marktführer mobilkom austria bis zum 11. September des heurigen Jahres zehn Prozent [6.840 Nutzer] der portierten Kunden an Land ziehen, Verfolger T-Mobile [seit kurzem Besitzer von tele.ring] ebenfalls zehn Prozent [7.157], One neun Prozent [6.391}, tele.ring 51 Prozent [35.196] und der reine UMTS-Anbieter "3" [Hutchison] 20 Prozent [14.035].

Netto - also Zugänge minus Abgänge - gewann tele.ring innerhalb eines Jahres 26.741 Kunden mit Rufnummernmitnahme dazu. "3" kommt auf 12.750 Neukunden. Die mobilkom musste hingegen netto 18.455 Kunden ziehen lassen, One 11.078 und T-Mobile 9.958.

Die Gesamtmarktanteile der Mobilfunker in Österreich gliedern sich laut August-Stand wie folgt: mobilkom mit 41 Prozent vor T-Mobile [25 Prozent], One [19 Prozent], tele.ring [zwölf Prozent] und Hutchison [drei Prozent].