High-Tech-Hilfe für US-Flutopfer
Unter anderem Intel, Microsoft, Cisco, SBC Communications, Lenovo und Dell schicken Geld, Ausrüstung und Techniker in die betroffenen Gebiete, um Ersatz für die zerstörte Kommunikationsstruktur zu schaffen.
Die Ausrüstung, darunter Laptops und Access-Points für drahtlosen Internet-Zugang, sollen dabei helfen, dass die Kommunikation nicht nur für die Hilfsorganisationen wieder in Gang kommt, sondern dass die Opfer auch Kontakt zur Außenwelt und ihren Verwandten aufnehmen können.
Rund 150 Access-Points und 1.500 Notebooks von Dell und Lenovo sollen Anfang dieser Woche in Betrieb gehen. Allein Intel schickt 200 seiner Techniker an die zerstörte Golfküste.
Am Donnerstag trafen 10.000 Satelliten-Handys ein, bis dahin stand der Polizei von New Orleans ein einziger Funkkanal zur Verfügung.
Kommunikationschaos im KrisengebietSach- und Geldspenden
Weil die Wassermassen auch die Telefonleitungen mit sich gerissen bzw. zerstört haben, sind drahtlose Funknetze [WLAN] derzeit die beste Lösung, um wieder Zugang zum Netz zu schaffen und damit auch Telefonie über das Internet zu ermöglichen - vorausgesetzt es gibt Strom.
Die Firmen wollen sich zuerst darauf konzentrieren, das Netzwerk des Roten Kreuzes aufzubauen, mit Internet-Zugang, Computern und Telefonen.
Neben Ausrüstung und Technikern haben die Firmen auch Geld gespendet, von Microsoft und Intel kam jeweils eine Million Dollar [800.000 Euro].
