28.08.2005

ABZOCK-ABOS

Jamba bereits in 20 Ländern aktiv

Der durchschnittliche Jamba-User ist um die 25 Jahre alt, Frauen und Männer nutzen die Dienste zu gleichen Teilen, so Tilo Bonow, Sprecher von Europas größtem Handy-Mulitmediaanbieter Jamba.

Derzeit hat der Berliner Anbieter nach Eigenangaben registrierte User in zweistelliger Millionenhöhe, wobei die Nachfrage nach bestimmten Diensten in den 20 Ländern, in den Jamba aktiv ist, durchaus unterschiedlich sei.

So würden die Spanier Musik, die Engländer Spiele und die Türken Liebesgedichte bevorzugen. Ein stark wachsender Markt sei Osteuropa, wo sich die Preise der Handy-Downloads an der örtlichen Kaufkraft orientierten. So koste dort ein Musikdownload zwei statt den in Westeuropa verlangten fünf Euro.

Jamba, [k]eine Schuldenfalle?

Das größte Wachstumspotenzial sieht Jamba im Bereich Video- und Anti-Viren-Downloads sowie bei mobilen Zahlungslösungen. Die Virenbedrohung sei zwar am Mobiltelefon noch nicht so groß wie am PC, aber das Problem gebe es, so Jamba-Sprecher Tilo Bonow.

Dass die Downloads von Logos und Klingeltönen die Jugendlichen in die Schuldenfalle treibe, verneint Bonow. Den Löwenanteil an der Handyrechnung würden Telefonate und SMS ausmachen, erst an dritter Stelle würden Downloads folgen.

Jamba setze bei der Rechnung auf maximale Transparenz, so würden die Kosten ausschließlich über die Handyrechnung des jeweiligen Netzbetreibers inklusive Aufschlüsselung aller Kostenstellen erfolgen.