Samsung vor Motorola, Siemens verliert
Der unangefochtene Marktführer Nokia konnte laut den neuen Zahlen der Marktforscher IDC den Marktanteil von 33 auf 35 Prozent in Westeuropa verbessern. Der weltweite Branchenzweite Motorola erhöhte zwar von 14 auf 15 Prozent ebenfalls, wurde aber in Westeuropa von Samsung überholt.
Mit einer sehenswerten Steigerung des Marktanteils auf 16 Prozent - von neun Prozent vor einem Jahr - verwies der südkoreanische Konzern den US-Konkurrenten Motorola zum Ende des zweiten Quartals auf den dritten Platz.
Nokia beurteilt die Wachstumsaussichten für den weltweiten Mobiltelefonmarkt optimistischer als die Konkurrenten. Der finnische Hersteller hält an seiner Prognose vom April von einem Plus von 15 Prozent 2005 fest, das ist drei Mal so stark wie die von einigen Firmen und Experten vorausgesagten fünf Prozent.
Nokia glaubt an 15 Prozent WachstumSiemens und SonyEricsson
Laut IDC stürzte der Marktanteil von Siemens in Westeuropa nach dem Verkauf der Handysparte an den taiwanesischen BenQ-Konzern auf nur noch sechs Prozent - von 15 Prozent ein Jahr zuvor.
Auf Rang vier gab SonyEricsson bei Marktanteilen einen Prozentpunkt auf elf Prozent ab. Insgesamt seien im zweiten Vierteljahr 2005 in Westeuropa 37,6 Millionen Handys verkauft worden - 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
