Schlammschlacht um "Stargate SG-1"
Der australische Software-Entwickler Perception verwehrt sich gegen Behauptungen des österreichischen Computerspiele-Herstellers JoWooD in Zusammenhang mit der Entwicklung des Spiels "Stargate SG-1".
JoWooD hatte den Vertrag mit Perception letzte Woche wegen "schwerwiegender Mängel in Bezug auf die Fertigstellung und die Qualität des Adventures" gekündigt.
Die Australier stellten nun klar, dass nach Beendigung des Vertrags "ausschließlich Perception die offizielle Lizenz an 'Stargate SG-1: The Alliance' von MGM hält".
Privatklagen gegen Seidl und Rudas
Wegen "kreditschädigender Aussagen" kündigen die Australier zudem
Privatklagen gegen JoWooD-Vorstandschef Albert Seidl und den
Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Rudas an.
Marktstart von "Stargate SG-1" wackeltVertragsverletzungen durch JoWooD
Man werde "von allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch machen, um die namhaften Forderungen von JoWooD einzutreiben", teilte Perception-Chef Ben Lenzo mit.
Das Unternehmen werde "nicht zulassen, dass der Firmenname auf eine solche Weise beschmutzt wird".
Perception bedauere die "irreführenden und verleumdenden Kommentare" durch JoWooD. Denn "in den vergangenen neun Monaten hat JoWooD offen bestätigt, die geltenden Verträge mehrfach verletzt zu haben, und zwar auch rechtliche Bestimmungen und Verschwiegenheitsverpflichtungen".
Der Perception-Chef zeigte sich "enttäuscht", über die Medien von der "so genannten Kündigung" zu erfahren. Dieses Vorgehen lasse vermuten, "dass JoWooD die Bedingungen des Vertrags nicht verstanden hat".
Perception-Website
