Microsoft startet Kartendienst
Wie Konkurrent Google bietet auch Microsofts Virtual Earth Satellitenbilder und Kartendaten, allerdings mit derzeit noch wesentlich weniger Daten als Google.
So sind von Österreich etwa nur grob die wichtigsten Orte auf den Karten verzeichnet, auch die Satellitenbilder sind noch nicht sehr detailliert.
In Zukunft soll man Objekte in der Größe von Kanaldeckeln auf den Satellitenbildern erkennen können, die Bilder dazu liefert Orbimage. Zurzeit hat Orbimage zwei Satelliten im Orbit, die Straßen und Häuser aufnehmen können. Anfang nächsten Jahres soll allerdings noch ein weiterer hochauflösender Satellit hinzukommen.
Microsoft will im Herbst auch noch Bilder von US-Städten hinzufügen, die aus niedrig fliegenden Flugzeugen aufgenommen wurden und noch mehr Details bieten.
Im Gegensatz zu Google kann man bei Microsoft das Anwesen von Microsoft-Gründer Bill Gates wesentlich detaillierter unter die Lupe nehmen [bei Satellitenbild reinzoomen].
Bill Gates' HausSeit dem Wochenende bietet Google auch eine Hybrid-Version seiner Maps an - dabei werden die Karten über die Satellitenbilder gelegt.
Hybrid-Version für Google MapsAngebote für die Werbung
Benötigt werden diese Bilder für ortsspezifische Suchen, die laut Studien immer öfter von Anwendern genutzt werden, um Produkte und Dienstleistungen in ihrer Stadt zu suchen.
Diese sehr spezialisierten Suchabfragen sind für das Anzeigengeschäft von großem Interesse. Das erklärt auch das Engagement Microsofts bei diesen Technologien, will doch das Unternehmen seinen relativ geringen Anteil am Such-Werbegeschäft deutlich vergrößern.
So wie Google will auch Microsoft, dass seine Kartendaten für nicht kommerzielle Anwendungen in andere Websites eingebaut werden.
Anleitungen zur Nutzung
