HP Österreich gibt sich zuversichtlich
Der IT- und Telekommarkt sei weiterhin von einem verhaltenen, langsamen Anstieg geprägt.
Die Bereich PCs und Industrieserver hätten sich sehr gut entwickelt, während die Telekomindustrie nur schwach wachse, erklärte HP-Österreich-Chef Wolfgang Gruber am Dienstagabend.
Die großen Themen bei mobilen Lösungen seien Sicherheit, Akkulaufzeit und Datensicherung, so Hewlett-Packard [HP]. Im Bereich PDAs erwartet sich HP künftig Universalgeräte, die neben Telefonie- und Organizer-Funktionen auch MP3s abspielen können.
Die Mitarbeiterzahl von HP Österreich beträgt derzeit 810, vor einem Jahr waren es 820. Zu Jahresbeginn hatte HP Deutschland den Abbau von 300 Stellen bekannt gegeben. Ziel sei es, die Zahl der Standorte zu reduzieren, hieß es damals.
Der Bereich mobile Lösungen wachse um das zweieinhalbfache des Marktes, wobei am Gesamtmarkt der Trend hin zu Notebooks und weg vom Stand-PC ersichtlich sei. Derzeit seien Notebooks gerade dabei, die Verkaufszahlen von Standgeräten zu übersteigen - sowohl im Privat- wie auch im Firmenkundenbereich.
Notebooks überholen PCsZufriedener mit Österreich
Die Auswirkungen der mit 13. August in Kraft tretenden neuen Elektroschrott-Richtlinie würden derzeit noch berechnet. Preiserhöhungen wollte HP jedenfalls nicht ausschließen.
Zufrieden zeigte sich Gruber über die jüngsten IT-Aktivitäten der Regierung. Seit April des heurigen Jahres seien alle Parteien "auf den Zug aufgesprungen".
Vor einem Jahr hatte Gruber einen "IT-Masterplan" präsentiert und damals noch heftige Kritik an der österreichischen Technologiepolitik geübt.
Er vermisst aber noch immer einen IT-Verantwortlichen in der Regierung, die bessere Positionierung von neuen Technologien, eine flächendeckende Breitband-Internetversorgung, mehr Initiativen für E-Government, sowie eine verbesserte Ausbildung und Starthilfen für Jungunternehmer.
