29.06.2005

2004/05

Oracle wächst durch Zukäufe

Per 31. Mai war der Umsatz um 16 Prozent höher als im Jahr zuvor, teilte Oracle mit. Der Konzern verdiente 2,9 Mrd. Dollar oder acht Prozent mehr als im vorangegangenen Geschäftsjahr, teilte der Hauptkonkurrent der deutschen SAP AG bei Unternehmenssoftware und von IBM bei Datenmanagement-Software weiter mit.

Im Jänner übernahm Oracle für 10,6 Mrd. Dollar das große US-Softwarehaus PeopleSoft. Die gemeinsame Firma wurde bei Unternehmenssoftware zur Nummer zwei hinter SAP. Es folgten in rascher Folge drei weitere kleinere Akquisitionen in den USA.

Der Umsatz legte im Schlussquartal um 26 Prozent auf 3,9 Mrd. zu, während der Quartalsgewinn nur um drei Prozent auf eine Milliarde Dollar oder 20 [Vorjahresquartal: 19] Cent je Aktie erhöht wurde.

Erhöhte Lizenzeinnahmen

Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Oracle 26 Cent je Aktie. Damit wurden die Wall-Street-Erwartungen von 23 Cent übertroffen.

Der gesamte Software-Quartalsumsatz legte um 24 Prozent auf 3,1 Mrd. Dollar zu. Neue Lizenzeinnahmen für Datenbanken- und verwandte Software erhöhten sich um 16 Prozent auf 1,3 Mrd. Dollar.

Bei Anwendungssoftware stiegen die neuen Lizenzeinnahmen um 52 Prozent auf 350 Mio. Dollar. Der Dienstleistungsumsatz erhöhte sich um 35 Prozent auf 755 Mio. Dollar.

Oracle hat 1,5 Mrd. Dollar des Quartalsumsatzes in Nord- und Südamerika und 1,2 Mrd. Dollar in der Region Europa/Naher Osten/Afrika verbucht.