22.06.2005

UBUNTU

Ein Linux für Tante Jutta

In aller Munde ist "Ubuntu" - ein Wort aus der Zulu-Sprache, das eine Linux-Distribution bezeichnet und ungefähr "für die Menschen" heißt.

Ubuntu basiert wie Knoppix auf der Debian-Distribution und ist so einfach zu installieren, dass es sogar Tante Jutta auf Anhieb geschafft hat, ihren betagten Laptop einer Geschlechtsumwandung zuzuführen. Auch bei mehreren Installationen der Admins von ORF.at auf Blech unterschiedlichsten Alters und Konfiguration klappte alles im ersten Anlauf.

Die Hardware-Erkennung ist hervorragend, bei der Installation empfiehlt es sich unbedingt, die Maschine an ein LAN zu hängen. Die CD [Version 5.04] hat zwar alles an Hardware-Treibern mit, die [vielen] restlichen Pakete holt Ubuntu sich vom Netz.

Das alles geschieht automatisch, lange bevor die grafische Oberfläche sichtbar wird. Das echt Frappierende ist, dass sogar ein Bluetooth-Uraltstick auf Anhieb erkannt wurde. Beim Versuch, den Stick zu konfigurieren, stellte die Tante fest, dass sie bereits über Bluetooth auf das Handy zugriff - und erschrak ob solch diskreter technischer Interaktion. GPRS und WLAN erwiesen sich als etwas schwieriger, sind aber ebenfalls machbar.

Ein Raumfahrer als Mäzen

Openoffice ist als Büroprogrammpaket dabei, das von Novell freigesetzte "Evolution" dient als E-Mail-, Kalender- und Adressbuchmanager, für die Bildbearbeitung gibt es Gimp, also alles Bekannte aus der GNU/Linux-Palette.