15.06.2005

SAFERINTERNET

Start der EU-Initiative für sicheres Internet

Initiativen, um den Umgang mit dem Internet sicherer zu machen, gibt es mittlerweile einige.

Nun ist auch das EU-weite Projekt Saferinternet.at, das durch das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation [ÖIAT] und die ISPA [Internet Service Provider Austria] koordiniert und vom Bundeskanzleramt unterstützt wird, in Österreich vertreten.

Saferinternet.at setzt nicht auf technische Themen und Lösungen, sondern auf Information und Sensibilisierung hinsichtlich möglicher Gefahren. Zielgruppe sind derzeit vor allem Eltern und Lehrer.

Diese sollen über die Website des Projekts und mit Informationsmaterial und Workshops darin unterstützt werden, Kindern und Jugendlichen die sichere Internet-Nutzung näher zu bringen. Dabei setzt die Initiative auf klare und einfach zu verstehende Verhaltensmaßnahmen und Empfehlungen.

Eltern suchen Infos

Laut der Eurobarometer-Studie wissen 40 Prozent der österreichischen Eltern nicht, woher sie Informationen zur sicheren Internet-Nutzung bekommen sollen. Weiters sind sich 25 Prozent der Eltern sicher, dass ihre Kinder nicht wissen, wie sie etwa mit Belästigungen in Chaträumen umgehen sollen.

Thematisiert wird unter anderem der Umgang mit persönlichen Daten, wie Verhaltensmaßnahmen für das erste Treffen mit einer Online-Bekanntschaft. Weiters werden der Einsatz einer Firewall oder eine aktuelle Anti-Viren-Software ausgeführt.

Finanziert wird das Projekt, das zunächst bis 2006 laufen soll und dessen Verlängerung bereits geplant wird, zur Hälfte durch die Europäische Kommission sowie durch das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft.