Universal baut Marktführerschaft aus
Mit 28,8 Prozent vor Sony BMG, Warner, EMI
Universal hat dank Künstlern wie Amy Winehouse und Mika seine Spitzenposition auf dem Musikmarkt ausgebaut.
Die Tochter des französischen Medienkonzerns Vivendi hielt der Fachzeitschrift "Music & Copyright" vom Freitag zufolge im vergangenen Jahr 28,8 Prozent des Markts, 3,1 Prozentpunkte mehr als 2006.
Dahinter folgen Sony BMG mit 20,1 Prozent, Warner mit 14,4 Prozent und EMI mit 10,9 Prozent.
Der Musikmarkt schrumpfte dabei weiter. Der Gesamtumsatz bei herkömmlicher und digitaler Musik fiel der Studie zufolge um 8,3 Prozent auf 18,9 Mrd. Dollar [12,02 Mrd. Euro]. Davon machten die digitalen Verkäufe 15 Prozent aus.
Keine Hoffnung auf Ausgleich
Damit habe sich endgültig die Hoffnung zerschlagen, die Geschäfte im neuen Medium können die Rückgänge im alten ausgleichen, sagte der Experte Simon Dyson von Informa. Am Ende des Umbruchs dürfte die Musikindustrie deutlich kleiner sein als noch vor zehn Jahren.
(APA | Reuters)
