13.06.2005

SPEICHER

Mini-Festplatten für den "Terabyte-Lifestyle"

Mit der steigenden Flut an digitalen Daten, die wir auf unseren Rechnern ansammeln und möglichst auch unterwegs bei uns haben wollen, steigt auch die Nachfrage nach größeren Speicherkapazitäten auf möglichst kleinem Raum.

Speicherhersteller Seagate hat etwa vergangene Woche die erste 2,5-Zoll-Festplatte mit 160 GB Speicherkapazität vorgestellt, die die Aufzeichnungstechnik "Perpendicular Recording" verwendet.

Im Vergleich zum bisher üblichen "Longitudinal Recording" können dabei Bits dichter aneinander gepackt werden, weil sie anstatt parallel senkrecht zur Rotationsrichtung des Datenträgers liegen.

Seagate plant unterdessen auch stoßfeste und kälteunempfindliche 20- und 40-GB-Festplatten für Autos zu produzieren, weil dieser Sektor wegen der steigenden Nachfrage nach Entertainment- und Navigationssystemen als Wachstumsmarkt gilt.

Fünf Terabyte für Desktops

Doch auch bei den Desktop-PCs wird sich in den nächsten Jahren nach Ansicht von Seagate einiges ändern. Bereits in fünf Jahren sollen fünf Terabyte [1 Terabyte = 1.024 GB] Speicher in normalen Standgeräten nicht mehr außergewöhnlich sein.

Das sei aber nur mit der Methode des Perpendicular Recording möglich.

Hitachi war bei dieser Technologie Vorreiter und will noch 2005 eine entsprechende 2,5-Zoll-Festplatte für Notebooks und Handhelds auf den Markt bringen.