Neuer Standard für High-Speed-Breitband
Die International Telecommunication Union [ITU] hat einen neuen Breitband-Standard verabschiedet.
VDSL2 soll der Nachfolger von herkömmlichem ADSL werden - "Very-high-bit-rate Digital Subscriber Line" statt Asymmetric DSL.
Damit können herkömmliche Provider wieder zu Kabelnetzbetreibern aufschließen, die zuletzt dank neuer Technologien ihre Bandbreiten erhöhen konnten.
Bis zu 100 Megabit pro Sekunde
VDSL2 soll Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde
bieten - in beide Richtungen. Damit werden Datenübertragungsraten
wie bei heutigen schnellen Heim- und Büronetzwerken erreicht.
ADSL wird schneller und besserProvider können HDTV-Dienste anbieten
Darüber hinaus können Provider, die auf herkömmliche Kupferleitungen setzen, ähnlich wie Kabelbetreiber Multimedia- und TV-Dienste anbieten. Neben dem schnellen Internet-Zugang können demnach HDTV-Streams und Video on Demand angeboten werden - alles über normale Telefonleitungen.
Der größte Vorteil von VDSL2 ist die Kompatibilität zu bisherigen ADSL-Systemen. Der neue Standard mit dem offiziellen Namen ITU-T G.993.2. dürfte somit auf rasche Akzeptanz bei Providern stoßen.
Japan mit schnellem ADSL
Als Lückenfüller zum ursprünglichen ADSL-Standard von acht
Megabit pro Sekunde sind bereits einige andere DSL-Varianten im
Einsatz. In Japan sind Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro
Sekunde realisiert worden, nicht zuletzt auf Grund der hohen
Netzqualität und der dichten Verbauung, die eine kurze Strecke zum
Wählamt garantiert.
High-Speed-ADSL für Japan
