22 DVD-Recorder im Vergleich
DVD-Recorder boomen derzeit - die deutsche Elektrobranche verzeichnete im Vorjahr ein Plus von 150 Prozent, in Österreich dürfte die Entwicklung ähnlich sein.
Das Konsumentenschutzmagazin "Konsument" hat nun in seiner Juni-Ausgabe 22 DVD-Recorder zwischen 200 und 800 Euro getestet.
Grundsätzlich lassen sich DVD-Recorder in zwei Gruppen einteilen: einfache Geräte, die ausschließlich die Aufzeichnung auf DVD erlauben, und kombinierte DVD-Festplatten-Recorder, die zusätzlich zum DVD-Laufwerk auch über eine eingebaute Festplatte verfügen.
Vorteil dieser Kombi-Geräte: Filme können zuerst auf Festplatte aufgenommen und nach entsprechender Bearbeitung - etwa Herausschneiden der Werbung - auf DVD gebrannt werden. Außerdem erlauben sie das zeitversetzte Fernsehen.
Meisten Geräte "gut", Panasonic belegt ersten Platz
Die meisten Modelle erzielen ein "gutes" Gesamtresultat, nur drei
Geräte schneiden "durchschnittlich" ab. Die Recorder von Panasonic
gehören zwar zu den teuersten im Test, erreichten aber in beiden
Gruppen auch die besten Ergebnisse.
Test-Details beim VKI [Teile kostenpflichtig]Alle Geräte - bis auf eine Ausnahme - brachten es im VKI-Test im bestmöglichen Aufnahmemodus auf ein "sehr gutes" oder "gutes" Bildergebnis. Auch in Standardqualität [zwei Stunden TV pro DVD] ist das Ergebnis nur unbedeutend schlechter.
In puncto Betriebsgeräusch und Stromverbrauch waren die Tester jedoch wenig zufrieden.
"Konsument"-Tipp: vor dem Kauf unbedingt darauf achten, ob man mit der Menüführung klarkommt. Auch eine gute Fehlerkorrektur ist wichtig - digital heißt noch lange nicht fehlerfrei.
