Vivendi klagt DT auf Schadenersatz
Vivendi Universal will im Streit um den polnischen Mobilfunker PTC gegen die Deutsche Telekom Schadenersatzansprüche von rund 2,2 Milliarden Euro geltend machen.
Vivendi teilte am Dienstag mit, in Paris gerichtlich gegen die Deutsche Telekom vorgehen zu wollen.
Der Vorwurf lautet, die Deutsche Telekom wolle auf unrechtmäßige Weise PTC übernehmen und habe daher im vergangenen Jahr die Verhandlungen mit Vivendi und Elektrim abgebrochen.
Die Deutsche Telekom ist seit längerem bestrebt, ihren Anteil an PTC von 49 Prozent auf eine Mehrheit zu erhöhen. Vivendi Universal war über ein Joint Venture mit Elektrim mit 51 Prozent an PTC beteiligt, was die DT allerdings bestreitet und sich in ihrer Haltung durch ein Gerichtsurteil bestätigt sieht.
"Wir werden die Behauptungen von Vivendi im Einzelnen prüfen", sagte ein DT-Sprecher am Dienstag. "Nach heutiger Lage lässt sich sagen, die Klage entbehrt jeder rechtlichen Grundlage."
Gericht stärkt Deutsche T im Streit um PTC
