Microsoft nimmt mobilen Markt ins Visier
Wie angekündigt hat Microsoft eine neue Version seines Betriebssystems Windows Mobile vorgestellt.
Version 5.0 für mobile Geräte wie Handhelds und Smartphones soll es nun leichter machen, Office-Dokumente unterwegs praktikabel nutzen zu können.
So können nun PowerPoint-Daten genutzt werden und Word Mobile unterstützt Tabellen, Listen sowie integrierte Grafiken, wobei das ursprüngliche Format der Dateien erhalten bleiben soll. Auch die mobile Tabellenerstellung aus Excel-Dateien wird ermöglicht.
In der aktuellen Version werden nun auch eingebaute Festplatten [etwa für Musik-Downloads], USB 2.0 sowie Persistant Storage, das den Datenverlust bei akut leer laufenden Akkus verhindert, unterstützt.
Neben den Neuerungen lässt Microsoft mit der Vorstellung von Windows Mobile 5.0 auch die bisherige Trennung der Pocket-PC-Marke von der Smartphone-Marke fallen - damit stellt sich der Hersteller auf denselben Level wie etwa RIMs BlackBerry, aber auch Symbian.
Blackberry hat drei Millionen KundenGeringer Teil des Umsatzes
WLAN wird für Smartphones mit MS-Betriebssystem ebenso nutzbar wie eben Persistant Storage, das bis dato nur den Smartphones vorbehalten war.
Neben einer verbesserten mobilen E-Mail-Nutzung werden laut Microsoft nun auch Push-to-Talk und Video-Anrufe [UMTS] unterstützt.
Windows Mobile trägt derzeit nur einen kleinen Teil zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Die Einnahmen von mobilen und integrierten Systemen wie etwa in Autos zusammengenommen machten in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 80 Millionen Dollar aus.
Das bedeutet zwar eine Steigerung von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist aber nur ein Bruchteil des gesamten Quartalsumsatzes.
Microsoft konnte Gewinn fast verdoppeln
