Betandwin beschließt Aktiensplit
Die betandwin-Hauptversammlung hat am Dienstag wie erwartet einstimmig einen indirekten Aktiensplit angenommen. Betandwin wird dafür das Grundkapital von heute 12,22 auf knapp 24,44 Mio. Euro verdoppeln.
Für eine alte betandwin-Aktie erhalten die Aktionäre dann jeweils eine neue Aktie gratis zugeteilt. Dem Unternehmen fließt dadurch kein zusätzliches Geld zu. Ziel sei ein Aktiensplit im Verhältnis 1:2, so der Vorstand bereits im Vorfeld des Beschlusses.
Im Listing wird sich das Splitting voraussichtlich ab 1. Juni 2005 niederschlagen. Doppelt so viele betandwin-Aktien werden dann mit einem Schlag um den halben Preis gehandelt werden können. Damit soll das Papier auch wieder für kleinere Investoren attraktiv werden.
Am Dienstag hat sich der Kurs der betandwin-Aktie um 0,2 Prozent auf 116,20 Euro erhöht. Gegenüber Jahresbeginn ist die Aktie damit um mehr als 350 Prozent gestiegen.
Betandwin-Aktie sinkt nach QuartalszahlenAufsichtsrat erweitert
Grund für die komplexe Vorgangsweise beim Aktiensplit ist die Tatsache, dass die betandwin-Aktie mit einem Euro Nennwert auf Grund der derzeitigen Gesetzeslage nicht mehr geteilt werden konnte.
Einen weiteren Aktien-Split schließt das Unternehmen nicht aus. Dafür will das Unternehmen allerdings eine gesetzliche Neuregelung erreichen. betandwin strebt dabei eine Senkung des Minimal-Nennwerts auf 10 Cent je Aktie an.
Die HV hat am Dienstag auch eine Erweiterung des Aufsichtsrats beschlossen. Ebenfalls einstimmig wurde Georg Riedl, Wirtschaftsanwalt und Stiftungsvorstand von Aufsichtsratspräsident Hannes Androsch, in das Kontrollgremium gewählt.
