Preiskampf macht NTT DoCoMo zu schaffen
Der operative Gewinn lag im Geschäftsjahr 2004/05 wegen eines Preiskriegs auf dem Heimatmarkt und hoher Werbekosten um 29 Prozent niedriger als im Vorjahr.
In den zwölf Monaten bis Ende März ist der operative Gewinn auf 784,2 Milliarden Yen [5,78 Mrd. Euro] gesunken.
Der Umsatz verringerte sich um 4,2 Prozent auf 4,84 Billionen Yen [35 Mrd. Euro].
Unterm Strich erhöhte NTT DoCoMo den Gewinn allerdings um 15 Prozent auf 747,6 Milliarden Yen [5,51 Mrd. Euro]. Diesen Schub verdankte das Unternehmen dem Verkauf von Anteilen an AT&T Wireless.
Verhaltener Ausblick
Für dieses Jahr stellen die Japaner einen Rückgang des
Überschusses um ein Drittel auf 497 Milliarden Yen in Aussicht. Beim
Umsatz liegt die Messlatte bei 4,8 Billionen Yen.
NTT DoCoMo - Investor RelationsWettbewerb in Japan wird noch härter
Der Wettbewerb in Japan dürfte in den kommenden Monaten noch härter werden, da die Regierung plant, noch in diesem Jahr ein oder zwei weiteren Anbietern Mobilfunklizenzen zu gewähren.
2006 soll es den Kunden dann mit neuen Regeln zudem einfacher gemacht werden, den Betreiber zu wechseln.
Derzeit liefert sich DoCoMo einen harten Preiskampf mit seinen zwei größten Konkurrenten: der KDDI-Mobilfunktochter au und Vodafone K.K.. Alle drei Anbieter sind bemüht, neue Umsatzquellen aufzutun. Dabei setzen sie vor allem auf Daten-Dienstleistungen.
