JoWooD steckt weiter im Minus fest
Der steirische Computerspielehersteller JoWooD schreibt weiter tiefrote Zahlen. Nach dem Verlustjahr 2004 weist das börsennotierte Unternehmen für das erste Quartal 2005 einen Betriebsverlust [EBIT] von 3,48 Mio. Euro aus nach einem Gewinn von 455.000 Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern drehte in den ersten drei Monaten von plus 286.000 Euro auf minus 3,68 Mio. Euro.
Unter dem Strich fiel im Konzernergebnis ein Fehlbetrag von ebenfalls 3,68 Mio. Euro aus, nach plus 182.000 Euro im ersten Quartal 2004, gab JoWooD am Dienstag bekannt. Die Umsatzerlöse stiegen von 1,77 auf 2,38 Mio. Euro.
Der Spielehersteller musst vor kurzem seine ohnehin schon tiefrote Jahresbilanz für 2004 weiter nach unten korrigieren.
JoWooD korrigiert Bilanz weiter hinunterMitarbeiterabbau geplant
JoWooD plant nun einen weiteren Mitarbeiterabbau. Auf Grund der Neustrukturierung des Unternehmens werde der Personalanteil der freien Mitarbeiter im Laufe des zweiten Quartales "sehr stark reduziert werden", teilte das Unternehmen mit.
Konkret müsse der "Großteil" der 54 freien Mitarbeiter, die als Tester arbeiten, bis Ende Juni das Unternehmen verlassen, sagte Oliver Ruetz, zuständig für Investor-Relations bei JoWooD, am Dienstag.
JoWooD beschäftigte per Ende März 178 Mitarbeiter, davon 54 freie Mitarbeiter auf Teilzeitbasis, nach 177 im Vergleichszeitraum des Vorjahres [davon 49 freie Mitarbeiter].
