Vertrauen für Googles News-Suche
Seit einigen Tagen spinnen sich rund um eine neue Trademark des Suchmaschinenanbieters Google eine Anzahl von Gerüchten.
Mitte März reichte Google das Warenzeichen "Trustrank" ein. Dabei geht es laut US-Trademark Office um "Computer Services, namentlich das Organisieren von Informationen, Sites und andere verfügbaren Ressourcen in Computer-Netzwerken".
Während SearchEngineWatch Trustrank mit einem Forschungspapier über Spam aus Stanford in Verbindung brachte, berichtet der "New Scientist" nun, dass Google mit einer neuen Technologie seine Nachrichten-Suche im Netz verbessern will.
Demnach sollen die Suchergebnisse nicht mehr primär nach Erscheinungsdatum und Quantität, sondern nach Qualität geordnet werden.
Die Trademark TrustrankGewichtung nach Parametern
Laut News Scientist plant Google eine neue Datenbank, die die Glaubwürdigkeit der Nachrichtenquellen mit den Track Records vergleicht. Anschließend soll die Gewichtung den Ergebnissen entsprechend neu verteilt werden.
Dazu soll die Anzahl der Geschichten von den Quellen überwacht werden, genauso wie die durchschnittliche Länge der Geschichten, Bylines und die Zahl der erwähnten Büros gezählt werden.
Auch die Dauer der Nachrichtentätigkeit, die Anzahl der Mitarbeiter, der Traffic auf der jeweiligen Site und wie viele Länder darauf zugreifen soll mit einfließen.
All das soll nach einer hauseigenen Formel zu einer Zahl führen, die schließlich zur Gewichtung bei der News-Suche beiträgt.
