Beate Uhse leidet unter Dialern
Der nach eigenen Angaben weltgrößte Erotikkonzern Beate Uhse hat seine Umsatzpläne trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfeldes erreicht.
Vor allem die wichtigste Vertriebsschiene, der Versandhandel, legte mit einem Umsatzanstieg von 14,8 Prozent auf 118,7 Mio. Euro kräftig zu. Die gut 300 Geschäfte in zehn Ländern verbuchten ein Umsatzplus von 11,2 Prozent auf 85,9 Mio. Euro.
In der Entertainment-Sparte, in welcher der Vertrieb über Internet, Pay-TV und Telefon zusammengefasst ist, brach der Umsatz sogar um fast 25 Prozent ein auf 22,5 Mio. Euro.
Der Konzern machte dafür verschärften Jugendschutz und das mangelnde Vertrauen der Kunden in die Online-Abrechnung per Dialer-Software verantwortlich.
Über 1.000 Erotik-Domains
Dieser Entwicklung wolle Beate Uhse mit einer noch stärkeren
Bündelung auf das Stammgeschäft im Internet begegnen, hieß es. Das
Unternehmen betreibt mehr als 1.000 Erotik-Domains im Internet.
Netzshops im E-Commerce-Test
