Internet-Sättigung in Deutschland
Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal von 57 auf 61 Prozent lasse auf eine "gewisse Sättigung" schließen, teilte die Forschungsgruppe Wahlen Online am Montag im Mannheim mit.
Insgesamt besitzen der vorgestellten Studie zufolge 34 Prozent der Befragten einen Breitbandzugang, 36 Prozent einen ISDN-Anschluss, und 26 Prozent nutzen den Anschluss über ein analoges Modem.
Das Interesse an den schnellen Internet-Zugängen wächst dabei linear mit der durchschnittlichen Verweildauer im Datennetz. Am höchsten ist der Anteil mit 68 Prozent bei jenen, die mehr als zehn Stunden in der Woche online sind, bei einer Nutzung bis zu zwei Stunden beträgt er lediglich 19 Prozent.
Bildungsniveau maßgeblich
Nach wie vor nutzen Männer das Internet mehr als Frauen,
allerdings haben die Frauen etwas aufgeholt. Auch der Bildungsstand
ist weiterhin maßgeblich für das Interesse am Internet. Während vier
von fünf Deutschen mit Hochschulreife über einen Anschluss verfügen,
ist es nur einer von fünf Hauptschülern ohne Lehre.
Breitband-Wachstum in Europa hält anSelbstständige liegen der Untersuchung zufolge in ihrem Nutzungsverhalten mit 80 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, während Arbeiter mit 38 Prozent unterdurchschnittlich oft das Internet für sich nutzen. Im Mittelfeld rangieren einfache und mittlere Angestellte und Beamte [63 Prozent] sowie leitende und höhere Angestellte und Beamte [67 Prozent].
Für die repräsentative Umfrage befragte die Forschungsgruppe Wahlen insgesamt 3.762 Deutsche ab 18 Jahren.
