24.03.2005

FUTURISTISCH

Acht Roboter sichern Expo in Japan

Am Freitag beginnt im japanischen Aichi die Weltausstellung 2005. Die acht Roboter sollen dort am Tag auf dem Gelände die Besucher begleiten und nachts um die Ausstellungsgebäude patrouillieren.

Der 150 Zentimeter hohe, tonnenförmige Roboter bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von sieben Stundenkilometern und kann mit seinen Radarsensoren einen Eindringling auf 50 Meter Entfernung erkennen.

Das umgerechnet 430.000 Euro teure Gerät kann mit seinen Greifarmen Sprengstoff fassen und transportieren und warnt mit einer elektronischen Stimme vor Gefahren.

"Wir freuen uns, den Einsatz von Sicherheitsrobotern auf der Expo zeigen zu können", sagt Daisaku Sudo, Vertreter des japanischen Roboterherstellers Tmsuk.

Show der Roboterleistungen

Für Japan ist der Robotereinsatz auch eine Gelegenheit, seine Leistungen in diesem Bereich zu demonstrieren. Viele High-Tech-Hersteller in dem asiatischen Land setzen ihre Hoffnungen derzeit auf die Roboterindustrie.

So glaubt Roboterentwickler Takao Ariki von der Firma Sohgo Security, dass die künstlichen Wesen in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger werden, um künftig fehlende Arbeitskraft auszugleichen.

Die Errungenschaften in dem Bereich sollen auf der Expo auch für die Besucher sichtbar werden: "Die Menschen sollen unsere Roboter anfassen können und sehen, wie nützlich sie sind", so Sudo.

Für Auskünfte stehen deshalb auf der Schau viersprachige Roboter bereit, und Toyota zeigt in seinem Pavillon den i-foot.