ETH Zürich stellt MIMO-WLAN vor
Transciever-Prototyp schafft 216 MBit/s
Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich [ETHZ] haben am Mittwoch ein experimentelles WLAN-System vorgestellt, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 216 Mbit/s schaffen soll. Das System wurde im Rahmen des EU-Projekts MASCOT entwickelt, das in Wien initiiert wurde und am Forschungszentrum Telekommunikation [ftw] koordiniert wird.
Kompakt und robust
Damit ist das System zwar langsamer als der sich derzeit noch im Entwurfszustand befindende IEEE-Standard 802.11n, der maximal 248 MBit/s schaffen soll. Entscheidend sei allerdings, so die Aussendung der ETHZ, dass es den Forschern gelungen ist, die notwendige Elektronik des MIMO-Transcievers in einem sehr kompakten, robusten und kostengünstigen System zu vereinen und alltagstauglich zu machen.
MIMO steht für "Multiple Input Multiple Output". Nach diesem Verfahren werden die Daten einer WLAN-Verbindung von mehreren Funksystemen gleichzeitig übertragen. Das Zürcher System verwendet vier Funksysteme, um eine maximale Auslastung des verfügbaren Frequenzbands zu erreichen.
(APA/sda | futurezone)
