Der Winter ist des Notebooks Tod
Nicht nur Mensch und Tier hoffen auf wärmere Zeiten, auch Notebooks dürften sich an den derzeit steigenden Temperaturen erfreuen.
Wie die Datenrettungsfirma Kuert aus ihrer Statistik herausgelesen hat, steigt die Frequenz der Datenverluste auf Notebooks im Winter signifikant an.
Während Menschen die Unterschiede zwischen Innen- und Außentemperatur von 20 bis 25 Grad mit Kleidung ausgleichen können, sind elektronische Geräte dem Auf und Ab relativ schutzlos ausgeliefert.
Wie Brillen beim Betreten von Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit mit Beschlagen reagieren, so kann es auch elektronischen Bauteilen passieren. Wasserkondensation kann zu einem dünnen Feuchtigkeitsfilm auf den Platinen führen und einen Kurzschluss oder mechanische Schäden innerhalb der Festplatte verursachen.
Aufgrund der Wärmeausdehnung können zudem hochpräzise Bauteile wie Schreib- und Leseköpfe von Festplatten auch bei einer Verschiebung von nur einem Zehntelmillimeter Daten nicht mehr lesen, im schlimmsten Fall droht die Selbstzerstörung durch Kratzer in der magnetischen Oberfläche der Platte oder der Lagerung in der Mitte des Datenträgers.
Wie Daten auf Festplatten verloren gehenEine Stunde pro zehn Grad
Kuert empfiehlt daher, den Geräten genügend Zeit zum Aufwärmen zuzugestehen, pro zehn Grad unterschied eine Stunde. Wurde der PC, dies gilt sowohl für Notebooks als auch Desktop-Geräte, während des Transports auf null Grad runtergekühlt, sollte man ihm zumindest zwei Stunden Zeit zur Akklimatisierung geben.
