SAP und Intel wollen RFID-Standards
SAP und Intel wollen den Einsatz der Funkchip-Technologie RFID, die unter anderem den bisherigen Strichcode auf Verpackungen ablösen soll, mit neuen Standards vereinfachen.
"Der Markt dafür hebt noch nicht ab und krankt noch an mangelnden Standards", begründete SAP-Chef Henning Kagermann am Donnerstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover die Zusammenarbeit. Die Übernahme des amerikanischen Softwareanbieters Retek ist laut Kagermann nach dem Gegenangebot des US-Konkurrenten Oracle unterdessen weiter offen.
Funkchips für Logistik
Bei der RFID-Technologie [Radio Frequency Identification]
ermöglichen elektronische Etiketten mit einem Miniaturchip auf
kurzer Entfernung die automatische Erkennung einzelner Objekte per
Funk. Die Technik wird bereits beispielsweise in der
Lagerverwaltung, im Transport und der Materialwirtschaft großer
Handelskonzerne wie Wal-Mart oder Metro eingesetzt.
Wenn die Kühe Funkchips tragenEin Hindernis für die breite Anwendung war bestimmt der relativ hohe Preis der Chips, der aber bereits von von mehr als 50 auf rund 15 US-Cent fiel. RFID gilt als Zukunftsmarkt und soll verschienen Branchen Milliardeneinsparungen bringen.
