Hitparade zählt Downloads mit
Da auch in Österreich immer mehr Nutzer ihre Lieblingssongs in digitaler Form über eine Download-Plattform beziehen, werden diese Verkaufszahlen nun auch in die heimische Hitparade einfließen.
Zur Erstellung der Hitparade werden von Media Control die Verkäufe der fünf österreichischen Download-Plattformen von Aon, chello, Mycokemusic, iTunes und MSN herangezogen.
Den Auftakt in den Ö3 Austria Top40 SingleCharts macht am Donnerstag iTunes, in den nächsten Tagen und Wochen sollen dann die Daten der restlichen Online-Shops eingespeist werden.
"Hit ist ein Hit, egal wo"
Einzeln ausgewiesen werden die Download-Hits dabei nicht, da sich
der Musikgeschmack der Online-Käufer nicht wesentlich von den
Real-Käufern unterscheide, so die IPFI. "Ein Hit ist ein Hit, egal
wo," so IFPI-Sprecher Thomas Böhm zur futurezone.
Ö3 Austria Top40 SingleChartsAnteil derzeit bei zehn Prozent
Der Anteil der digitalen Musikkäufe gegenüber den physischen Tonträgern liegt nach Schätzungen der IFPI derzeit bei etwa zehn Prozent.
Über das Jahr gesehen erwarte man eine deutliche Erhöhung dieses Prozentsatzes, so Böhm weiter.
Bei den unter 30-Jährigen, also der Hauptzielgruppe des legalen Download-Marktes, kennen inzwischen 74 Prozent legale Download-Angebote [Europa-Durchschnitt: 47 Prozent].
