Microsoft soll bei seinen Leisten bleiben
Der Softwarehersteller Microsoft hat in den vergangenen Monaten intensive Bemühungen gezeigt, auf den Markt für Sicherheitsanwendungen zu drängen. Das Unternehmen übernahm nicht nur zwei Anti-Virus- und eine Anti-Spyware-Firma, sondern stellte auch entsprechende Produkte in der Betaversion vor.
Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner hat der Konzern dabei verabsäumt, klar zu stellen, welche Rolle er künftig in diesem Markt einnehmen will.
Der Drang in den neuen Markt wird von Gartner ganz allgemein kritisiert: "Microsofts wichtigstes Ziel sollte es sein, Anti-Virus- und Anti-Spyware-Produkte unnötig zu machen."
Wenn Microsoft - wie angekündigt - Anti-Viren-Funktionen in sein Betriebssystem einbaut, werden die anderen Sicherheitssoftware-Hersteller Geschäfte verlieren.
Microsoft kauft Anti-Viren-UnternehmenRundumerneuerung für Internet Explorer
Auch die Ankündigung, dass der Internet Explorer inder Version 7 nur für Windows XP zur Verfügung stehen wird, stieß bei Gartner auf Kritik. Damit würde das Softwareunternehmen seine Kunden zum Wechsel auf ein neueres Betriebssystem zwingen, wenn mehr Sicherheit gewünscht ist.
Anstatt Anti-Virus-Software und einer verbesserten Explorer-Version solle Microsoft laut Gartner den Internet Explorer von Grund auf verbessern und dabei einen größerern Fokus auf Sicherheit legen.
Die neue Version des Microsoft-Browsers kündigte Bill Gates vergangene Woche auf der RSA Security Conference in San Francisco an. Im Sommer soll eine erste Testversion des Internet Explorers 7 veröffentlicht werden.
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