"Cabir" gelingt Sprung über großen Teich
Der weltweit erste Handyvirus "Cabir" hat es nun, acht Monate nach seiner Geburt auf den Philippinen, in "freier Wildbahn" bis in die USA geschafft.
In insgesamt zwölf Ländern [von China bis Großbritannien] ist der Virus, der Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Symbian OS über die Bluetooth-Schnittstelle befällt, bisher aufgetaucht.
"Cabir" ist zwar insofern harmlos, als er keinen Schaden auf dem befallenen Gerät anrichtet, doch gibt er einen ersten Vorgeschmack auf das Angriffspotenzial von Handyviren.
Insgesamt 15 Varianten des Virus sind im Umlauf, nachdem der Quellcode von "Cabir"-Varianten seit Anfang des Jahres im Netz kursiert.
Quellcode von Handyvirus "Cabir" im NetzIm Schaufenster eines Handyshops
Entdeckt wurde "Cabir" in einem Schaufenster eines Handyshops in Santa Monica, Kalifornien.
Zwei Nokia Modelle 6600, die dort ausgestellt waren, wurden offenbar von einem vorbeigehenden Passanten mit infiziertem Bluetooth-Handy mit dem Virus angesteckt.
Der Betroffene muss dabei nicht einmal von der Infektion gewusst haben, denn für seine Verbreitung sorgt der Wurm selbstständig, indem er nach anderen Bluetooth-Handys Ausschau hält und an diese eine Kopie von sich selbst verschickt.
Virenschutzprogramme für das Handy
Viele Sicherheitsunternehmen haben auf die mobile Bedrohung
bereits mit Anti-Viren-Programmen für das Handy reagiert.
Neue Anti-Virus-Software für Handys
