15.02.2005

3-G

T-Mobile investiert in UMTS

Der auch in Österreich tätige Mobilfunkkonzern T-Mobile, eine Tochter der Deutschen Telekom, setzt auf UMTS und einfachere Handy-Tarife.

Dies kündigte T-Mobile-Konzernchef Rene Obermann bei der weltgrößten Handymesse 3GSM World Congress in Cannes an. Auch in Österreich prüft T-Mobile Austria derzeit den verstärkten UMTS-Einsatz.

Der Fokus von T-Mobile liege auf einfacheren Tarifen, beispielsweise Paketen für Familien, Partner oder Teenager, und billigeren Roaming-Tarifen, so Obermann. Handystützungen bei Wertkarten-Kunden sollen im Konzern künftig wegfallen.

In Österreich sei dies allerdings nicht geplant, hieß es von T-Mobile Austria.

Seit der Einführung der UMTS-Datenkarte im Weihnachtsgeschäft erfreue sich mobiles Internet "großer Beliebtheit", vor allem bei Privatkunden. Pro Monat würden in Österreich mehr als 1.000 Datenkarten verkauft.

Die dritten Mobilfunktechnologie UMTS, die von allen Handybetreibern in Österreich derzeit vor allem in Ballungszentren aufgebaut wird, werde T-Mobile in Österreich mittelfristig flächendeckend - also auch in ländlichen Gebieten - anbieten, kündigte Pölzl an. Bis dahin biete man in ländlichen Gegenden die GSM-Ausbaustufe GPRS an.

Insgesamt investiert T-Mobile in Österreich heuer 120 bis 150 Mio. Euro in den Ausbau des Handynetzes, der Großteil davon fließt in den UMTS-Aufbau. Die UMTS-Abdeckung liege aktuell bei 50 Prozent, berichtete Pölzl.