11.02.2005

FUZO-TEST

Erste Brenner mit LightScribe-Beschriftung

Schluss mit dem händischen und unleserlichen Beschriften von CDs und DVDs.

In Kürze kommen die ersten Laufwerke und Rohlinge mit LightScribe-Technologie auf den Markt. Nach dem Brennen der Daten muss die CD dabei einfach umgedreht und zum Beschriften noch einmal in das Laufwerk geschoben werden.

Futurezone.ORF.at konnte die neue Beschriftungsart bereits an einem HP-Laufwerk testen.

Neben Hewlett-Packard [dvd640i] hat auch Philips [DVDR16LSK] einen entsprechenden Brenner - jeweils zum Preis von etwa 100 Euro - für März angekündigt, zudem werden Hitachi-LG, Toshiba, Mitsubishi und Sonic LightScribe unterstützen.

Derzeit nur für Schrift optimal

Wie sich im Schnelltest bestätigte, kann man sich LightScribe rein optisch als eine Art CD-Gravur vorstellen.

Für das Label-Design empfiehlt es sich daher, ein möglichst kontrastreiches Bild oder einfach Schwarz-Weiß-Schrift zu wählen, da die verschiedenen Graustufen auf der recht dunklen, goldenen Beschichtung der Oberfläche sonst untergehen.

Auch benötigt man noch etwas Geduld für dieses Verfahren. Brennt man eine CD in nur wenigen Minuten, dauert die Beschriftung in optimaler Qualität eine gute halbe Stunde.

Kratzen mit den Fingernägeln oder gar Metall hält die Beschriftung ohne Probleme stand.

Alles in allem ist LightScribe aber eine praktische und optisch wesentlich ansprechendere Alternative zum Beschriften mit dem Filzstift oder wenig haltbarem Bekleben.

Später sollen zudem auch farbige Drucke möglich sein.