Elektronische Hilfe für Linienrichter
Nach Cyclops, dem Infrarot-System, das schon seit über 20 Jahren die Aufschlaglinie überwacht, und den Radarmessgeräten für die Aufschlaggeschwindigkeit drängt eine neue Technologie in die Tenniswelt.
Um Fehlentscheidungen der Schiedsrichter künftig weitgehend zu verhindern, soll künftig das "Hawk-Eye"-System bei Grand-Slam-Turnieren zum Einsatz kommen.
Es arbeitet mit sechs Hochgeschwindigkeits-Kameras und kann so bis auf drei Millimeter exakt den Ballabdruck ermitteln.
"Gut" oder "Aus"
Der Schiedsrichter könnte so jederzeit durch einen Blick auf den
Monitor entscheiden, ob der Ball "gut" oder "aus" war.
Hawk-Eye Innovations
Auto-RefSchon in TV im Einsatz
Auch ein zweites System "Auto-Ref" wird derzeit auf seine Tauglichkeit geprüft.
Es erfasst ebenfalls mit Hilfe von Hochgeschwindigkeits-Kameras und Computer-Algorithmen die Flugbahn des Tennisballes und stellt seinen Landepunkt dar.
Die beiden Systeme sind schon jetzt bei verschiedenen Fernsehsendern im Einsatz.
