Taxis als Fundgrube für Handys und PDAs
Taxis erweisen sich offenbar als wahre Fundgrube für mobile Kommunikations-Geräte aller Art.
Pro Tag bleiben in zahlreichen Hauptstädten Tausende von Handys, Handhelds und sogar Laptops auf den Rücksitzen liegen. Dies hat eine internationale Erhebung von 900 Taxifahrer-Organisationen in London, Helsinki, Oslo, München, Paris, Stockholm, Kopenhagen, Chicago und Sydney ergeben.
Als vergesslichste Besitzer von Handys und Notebooks haben sich dabei die Briten erwiesen, ergab die vom Magazin Taxi der Licensed Drivers Association veröffentlichte Studie.
In den vergangenen sechs Monaten wurden mehr als 63.000 Handys auf den Rücksitzen der britischen Taxis gefunden - ein Durchschnitt von immerhin drei Mobiltelefonen pro Gefährt.
Darüber hinaus haben die Fahrgäste 5.838 Handhelds und exakt 4.973 Notebooks in den Taxis liegenlassen. Die Londoner Fahrgäste haben sich damit bei ihren tragbaren Computern als mehr als doppelt so vergesslich gezeigt wie ihre Kollegen in anderen Metropolen.
Britische Taxifahrer-VereinigungNotebooks und Handys finden heim
In Chicago sind es vor allem PDAs, die die Fahrgäste in den Taxis liegenlassen. Ein Fahrer hat laut Untersuchung in den vergangenen sechs Monaten 40 Handhelds auf dem Rücksitz seines Autos gefunden. Die Dänen wiederum vergessen vorzugsweise Handys und dies gleich sieben Mal mehr als deutsche oder schwedische Taxibenützer.
Generell - dies hat die Untersuchung auch gezeigt - handelt es sich bei den Taxilenkern um durchwegs ehrliche Mitmenschen. Durchschnittlich haben 80 Prozent aller Fahrgäste ihr Mobiltelefon auch wieder bekommen, bei PDAs und Notebooks beträgt der Anteil 96 Prozent.
In Australien müssen vergessliche Fahrgäste ihren Leichtsinn jedoch oft teuer bezahlen. Hier bekam nicht einmal jeder Zweite sein Handy zurück, gar nur 18 Prozent konnten sich über ein Wiedersehen mit ihrem Notebook freuen.
