EU billigt Liberalisierung in Irland
Die EU-Kommission hat einer Liberalisierung des irischen Mobilfunkmarktes zugestimmt.
Entsprechende Pläne der irischen Regulierungsbehörde seien gebilligt worden, da mit einer Öffnung der Wettbewerb gestärkt und die Preise für die Nutzer sinken würden, teilte die für die Informations- und Telekommunikationsbranche zuständige Kommissarin Viviane Reding am Freitag in Brüssel mit.
Vodafone und mmO2 haben einen Anteil von mehr als 90 Prozent am irischen Mobilfunkmarkt. Die Regulierer planen, die beiden Firmen durch Verhandlungen dazu zu veranlassen, ihre Netze für andere Betreiber zu öffnen. Wenn die Gespräche scheiterten, dann werde die Behörde die Bedingungen für eine Öffnung des Marktes festlegen, hieß es in Kommissionskreisen.
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Der in Deutschland mit O2 tätige mmO2-Konzern bestreitet,
zusammen mit Vodafone den Markt in Irland zu beherrschen. Von
Vodafone und der Regulierungsbehörde war zunächst keine
Stellungnahme zu erhalten. Nach den Regeln der Europäischen Union
müssen alle Pläne für die Liberalisierung der Mobilfunkmärkte der
Kommission vorgelegt werden.
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